06.10.2020 | E-Sport als Teil der Jugendarbeit im Sportverein

Für Viele ist er umstritten. Die Entwicklung der letzten Jahre hat allerdings gezeigt, dass man E-Sport keineswegs mehr als Randerscheinung bezeichnen kann. Das virtuelle Spielen am Computer oder an der Konsole hat längst auch Einzug in die Sportvereine gehalten.

Mit Unterstützung des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MKFFI NRW) führt die Sportjugend NRW in den kommenden drei Jahren das Projekt „E-Sport als Angebot der außersportlichen Jugendarbeit im Sportverein“ durch.

Im Rahmen des bundesweit einmaligen Projektes sollen Konzepte zur Umsetzung von E-Sport-Angeboten in den Strukturen des organisierten Sports entwickelt, erprobt und evaluiert werden. „Neben zwölf Modellstandorten – denen eine technische Ausstattung gestellt wird – werden Schulungsangebote entwickelt, die Multiplikator*innen zur pädagogischen Anleitung von E-Sport-Angeboten befähigen und so eine qualitätsgesicherte und verantwortungsvolle Arbeit mit E-Sport-Angeboten sicherstellen. Außerdem setzen wir auf den Aufbau eines Beratungsangebots für interessierte Vereine und lassen das Projekt wissenschaftlich begleiten“, erläutert Jens Wortmann, Vorsitzender der Sportjugend NRW, das Vorhaben.

Die vier Säulen des E-Sport-Projektes:

  • Zwölf Modellstandorte werden mit entsprechender Technik ausgestattet
  • Es werden Schulungsangebote entwickelt, die Multiplikator*innen zur pädagogischen Anleitung von E-Sport-Angeboten befähigen.
  • Aufbau eines Beratungsangebots für interessierte Vereine
  • Wissenschaftliche Begleitung durch die FH Münster – Fachbereich Sozialwesen.

Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

 

Textquelle: LSB NRW | 2020
Bildquelle: © LSB NRW | Andrea Bowinkelmann

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