17.11.2020 | „Teil der Lösung, nicht des Problems!“ – Landessportbund NRW wehrt sich gegen Sport-Lockdown

Kein Teil des Problems, sondern Teil der erhofften Lösung:  LSB-Präsident Stefan Klett hat zur Halbzeit der laufenden Lockdown-Phase nochmals die positiven Effekte von Sport und Bewegung im Zusammenhang mit der Pandemiebekämpfung betont und gleichzeitig den Schulterschluss aller Landessportbünde und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) gelobt: „Unsere Vereine und Verbände in Deutschland sind in der Lage, zahlreiche Sportangebote zu unterbreiten, die auch bei hohen Inzidenzwerten verantwortbar sind. Dies gilt unter anderem für die Mehrzahl der Bewegungsangebote auf Sportfreianlagen, im öffentlichen Raum und auch in großen gedeckten Sportanlagen“, heißt es in einem Offenen Brief der 17 unterzeichnenden Sportorganisationen an die Ministerpräsident*innen und Regierenden Bürgermeister der Länder.

Das bereits veröffentlichte Schreiben enthält das konkrete Angebot an die Politik, eine gemeinsame Task Force (auch unter Einbeziehung der Sportmedizin) einzurichten, um kurzfristig eine entsprechende Systematik zu erarbeiten. Immerhin habe regelmäßiger Sport gerade für Kinder und Jugendliche innerhalb und außerhalb der Schule heutzutage eine elementare Bedeutung – nicht zuletzt, weil Bewegung nicht nur gesundheitsfördernd, sondern auch lernfördernd wirke und somit als wichtiger Bestandteil von Bildung gelte.

Darüber hinaus hob Klett vor allem eine grundsätzliche Forderung hervor: „Es ist wichtig, dass allen Vereinen und Verbänden nach den Beschränkungen vom November 2020 schnellstmöglich wieder die Möglichkeit eröffnet wird, Sportangebote zu unterbreiten, zumindest zu den Regelungen vor dem 28. Oktober 2020 zurückzukehren.“ Außerdem seien umfangreiche Infektionsschutz- und Hygienekonzepte vorhanden, die sich seit Beginn der Pandemie bewährt hätten und fortlaufend verbessert würden.

Foto: SSV Hilden | 2020
Text: LSB NRW | 2020

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